Das Souterrain: Fläche, die niemand gesehen hätte
Eines unserer Projekte in den Hamburger Walddörfern, umgesetzt im bewohnten Zustand.
Für mich persönlich ist dieses Haus eines der sichtbarsten und prägnantesten Beispiele dafür, warum es sehr sinnvoll sein kann, auch in einer bewohnten Immobilie zu stagen beziehungsweise die Räume wirklich zu optimieren.
Schon bei meiner ersten Begehung dieser Villa war mir klar: Um hier den bestmöglichen Kaufpreis zu erzielen, sollten wirklich alle Räume sichtbar werden.
Das galt in diesem Haus nicht nur für die beiden Wohngeschosse, sondern ganz besonders für den Keller- und Souterrainbereich. Denn dieser hatte eine ungewöhnliche Raumhöhe, Fußbodenheizung, ein sehr schönes, modernes Duschbad und ausreichend große Fenster.
Die Eigentümer nutzten diese Räume als Abstellfläche und Bügelzimmer. Im Alltag ist das mehr als verständlich, wenn viel Wohnfläche vorhanden ist.
Der Blick durch die Brille der Interessenten
Unsere Aufgabe ist es, Ihre Immobilie für Sie durch die Brille der Interessenten zu betrachten. Und sofort zu erkennen: Wo liegen die echten Vorzüge dieser Immobilie, wo die Nachteile?
Und wie präsentieren wir beides so, dass die Vorzüge schnell und sichtbar überwiegen? Dann fühlen sich Interessenten schon nach wenigen Bildern angesprochen und melden sich. So können wir vor Ort gezielte Besichtigungen für Sie durchführen.
Hätten wir in diesem Projekt vor allem die beiden Zimmer im Kellerbereich so belassen, wäre ein möglicher Gäste- oder Wellnessbereich mit Sauna in keiner Weise sichtbar geworden. Und das bedeutet: gefühlt weniger nutzbare Fläche für den Interessenten.
Wenn Kinderzimmer leer werden
Ein weiteres wichtiges und häufiges Thema: Wenn ein Teil der Familie schon vor dem Verkauf auszieht und frühere Zimmer nur noch zeitweise genutzt werden, kann das die Präsentation und den Gesamteindruck einer Immobilie erheblich beeinträchtigen.
Die Räume wirken teilweise unbewohnt, die Immobilie insgesamt deutlich kleiner, und den Räumen ist keine klare Nutzung mehr zugeordnet. Das verunsichert Interessenten und wirft Fragen auf.
Die folgenden Bilder zeigen sehr deutlich, wo der Unterschied liegt.
Der Eingang: Der erste Eindruck zählt
Es bleibt dabei: Der erste Eindruck zählt. Präsentiert sich der Eingang einer Immobilie ungünstig, dauert es bei den ersten Besichtigungen lange, bis das Haus eine zweite Chance bekommt.
In diesem Beispiel konnte ich vor allem meine Feng-Shui-Ansätze mit den vier Elementen zum Ausdruck bringen. Der Unterschied ist unverkennbar.
Aber sehen Sie selbst, die Bilder sprechen Bände.